+ + + WTF Kreativ +

Wie du deine innere Kreativität findest und durch die Decke gehst!

WTF ist Kreativität überhaupt? Okay, Moment… Du sitzt da, starrst in den Himmel und fragst dich: „Was meint kreativ?“ Gute Frage! Um diese zu beantworten, sollten wir kurz klären, was man im Allgemeinen unter Kreativität versteht. Checken wir Google: 

° erster Eintrag – eine Definition von Oxford Languages:
„Kreativität in ein feminines Substantiv, welches bildungssprachlich eine schöpferische Kraft, kreatives Vermögen und sprachwissenschaftlich eine mit der sprachlichen Kompetenz verbundene Fähigkeit, neue, nie gehörte Sätze zu bilden und zu verstehen – beschreibt. Soweit, so gut.

° Kreativität kann allgemein definiert werden als die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neuartig und nützlich ist. Häufig wird gegen diese Definition eingewendet, dass Kunst gerade nicht nützlich und funktional sein will.

° Gabler Wirtschaftslexikon:
„Definition: Was ist „Kreativität“? Kreativität bezeichnet i.d.R. die Fähigkeit eines Individuums oder einer Gruppe, in phantasievoller und gestaltender Weise zu denken und zu handeln. Hier der Link zur ausführlichen online Version –> Quelle

Jetzt haben wir eine Idee. Eine erste Vorstellung davon, wie Experten der Kreativität ein Label umhängen, sie im allgemeinen in eine Schublade stecken und der Stempel der Definition Schwere über einen so erfreulichen Prozess für Jedermann schweben lässt. Also!

Bringen wir das mal in den Alltag. Wie empfinden wir – als Berater aus Berlin – Kreativität?

Kreativität ist die eine Sache, das Ding, vielleicht einfach Talent, die Magie, welche uns Menschen von Technik (Maschinen, Robotern, digitalen Prozessen, AI – künstlicher Intelligenz) unterscheidet (noch!). Es ist die Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln, Probleme mit originellen, unkonventionellen Ansätzen zu lösen und just like that Dinge aus dem Nichts zu erschaffen. Das, was passiert, wenn du dein Gehirn kitzelst, herausforderst, traben lässt und es sagt: „Thadaaa!“ – „Bitteschön“.

Und Du erkennst: „Hey, das ist gut! Das ist was Neues!“.

Es ist mit Nichten für Künstler und Designer reserviert – wir alle sind kreative Wesen! Ja, auch du, der gerade noch gesagt hat: „Ich bin halt nicht so dolle kreativ“. Oh doch, Baby, das bist du! Wollen wir das zusammen herauskitzeln?

Wie finde ich meine innere Kreativität? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die rockt!

Schritt 1: Sag Bye bye bye zu Perfektionismus!
Vor dem ersten Schritt stürzen Gedanken in deinen Kopf, tobende Massen, schulterklopfende Familienangehörige, Buddies, Nachbarn und die Presse fragt an, wem dieser Geniestreich gelungen ist und wo zum Geier du dich so lange versteckt hast? Weg damit.

Du versuchst gerade, von Null auf Hundert ein Meisterwerk zu schaffen, Endloser Kreativität einen Höhepunkt zu gestalten, bevor du überhaupt angefangen hast? Lass los! Kreativität ist kein Picasso auf Anhieb. Sie ist wie ein Fluss, der einfach fließen möchte. Es gibt keinen falschen oder richtigen Weg. Sei mutig, mach den ersten Schritt. Sei so herrlich unperfekt und geniesse es!

Schritt 2: Handy weg!
Ja, genau – leg das Ding einfach beiseite, mach deinen Laptop zu, gönn deinem IPad eine Pause (nachdem du das hier gelesen hast). Kreativität kommt seltener, wenn du deine Augen durch Pixel filterst.

Steh auf! Atme! Geh raus, schau dir den Himmel an, riech an einer Blume, wirf einen Stein ins Wasser. Die besten Ideen entstehen oft, wenn du NICHT über sie nachdenkst. Beinahe beiläufig, leicht, wie eine zufällige Begegnung.

Gib dir einen authentischen Raum für Inspiration, für haptische Eindrücke, frische Luft, Schwingungen und ein wirkliches gutes Gefühl. Deine Umwelt ist wie ein leeres Blatt Papier und irgendwie auch nicht. Es ist diese Art von Papier, welches Platz schafft, damit deine Einfälle und Gedanken einen Raum und Rahmen erhalten und dabei Anreiz und Motivation liefert, diesen Raum und Rahmen zu erkennen. Was meinen wir damit? Eine weisse Seite ist nie nur weiss, sie ist auch eckig, dicker oder dünner, fasrig, gebunden – am Anfang oder am Ende – wir haben hier eine Widersprüchlichkeit, die für Entspannung und Motivation sorgt – genauso sollte dein authentischer Raum für Inspiration sein.

Schritt 3: Such dir Chaos!
Kreativität liebt Chaos. Stapel Notizbücher auf deinem Schreibtisch, häng wilde Skizzen an die Wand, spiel zu laute Musik. Chaos ist die Terrasse, in der Ideen zwischen Barbecue, Tanzeinlage und Schaukel miteinander kämpfen und die wildesten Einfälle überleben.

Erweitere das Chaos um Unbekanntes. Gönn Dir diesen einen Stift, die süsse Lampe, das kleine, unpraktische Regal – den Keramikkaktus – die neue Geschmacksrichtung mit Kurkuma zum Smoothie. Ändere deine Routine – und mach dieses zu deiner Routine 😉

In einem perfekt aufgeräumten Raum das gleiche tun, wie jedes Mal? Sorry, das inspiriert niemanden!

Schritt 4: Schreib’s auf – sofort!
Du hast einen Gedankenblitz? Jetzt muss alles ganz schnell gehen. Halte ihn fest, lass ihn sich dabei auch noch etwas formen. Eventuell verändert er sich, ähnlich einer Seifenblase, die wabernd durch die Luft schwebt. Eckt sie irgendwo an, erhöht man den Druck, platzt sie – bis dahin kann sie uns auf so viele Arten überraschen. Wir wollen den Gedanken und seine natürliche Variation geniessen. Und jetzt – Schreib ihn auf.

Kritzel ihn in dein Bulletjournal, auf deinen Lieblingsblock, in deinen Kalender, auf die Ecke der Lieferkarte! Do it! Now!

Egal, ob er Sinn macht oder völliger Schwachsinn ist – notieren! Denn Kreativität kommt in Wellen, und du willst doch nicht, dass der nächste geniale Gedanke weggespült wird, oder?

Das sind unsere 4-Schritte für eine kreative Basis. Probiere dich aus. Verändere deine gewohnte Ecke im Raum. Kaufe eine Pflanze, kritzle, Krakel, lauf Barfuss über den Teppich, massiere dir die Kniekehle. Wenn dein Café zwischenzeitlich kalt geworden ist – gib Eiswürfel oder Eiscreme hinzu und schmeiss ihn in den Mixer – geniesse – was sich dir anbietet. Nutze, was da ist – verändere – was Du dir erlauben möchtest und staune – wie die Magie passiert.

Du willst mehr? Lies weiter . . .

Kreativitäts-Boost: 3 Übungen für die nächste Stufe

  1. DOODLE mal!
    Setz dich hin, schnapp dir einen Stift und DOODLE oder Sketchnote! Aber nicht einfach so, sondern zu einem Thema. „Waschsalon Reparaturauftrag“, „Kaffeetrinkende Pinguine“ – völlig egal! Gib deinem Gehirn fünf Minuten Zeit, und du wirst staunen, was es hervorbringt. Das Ziel? Nicht, ein Kunstwerk zu schaffen, sondern deine Gedanken freizulassen.
  2. Bitte gib mir nur 3 Worte!
    Nimm irgendein Buch, schlag eine Seite auf und wähle zufällig drei Wörter. Beispiel: „Vorhänge“, „Haarsträhne“ und „flüstern“. Nimm dir 5 Minuten Zeit und kreiere eine Story, die diese drei Wörter irgendwie beinhaltet. Ernsthaft? Ja, richtig gehört. Das ist kreatives Storytelling auf Speed. Und es funktioniert – wie ein kräftiger Tritt, um dein Gehirn aus der Komfortzone zu schubsen!
    (Anmerkung: Ich habe die 3 zufälligen Wörter aus dem Buch: „WICCA CREED – Rache und Feuer“ von Marah Woolf ausgewählt. Du willst meine 5 Minuten Story dazu lesen? Hinterlasse mir einen Kommentar oder schreibe eine Email – dann schicke ich Dir mein Ergebnis!)
  3. Recombine it!
    Such dir zwei random Gegenstände in deinem Raum aus – zum Beispiel eine Flasche und ein Buch. Deine Aufgabe? Erfinde eine völlig neue Funktion oder Kombination dieser Dinge. Was könnte ein „Flaschenbuch“-Ding sein? Vielleicht ein Gadget für die nächste Mondlandung? Das Ziel ist es, dein Gehirn dazu zu bringen, in ungewöhnlichen Mustern zu denken und Alltagsgegenstände auf neue, verrückte Weise zu kombinieren. Kein Schreiben, kein Malen – nur pure Fantasie! Setz Dir auch hier ein Zeitlimit, wir wollen Dich ja nicht im Erfinderwirrwarr verlieren.

KREATIVITÄT IST ÜBERALL!

Kreativität ist nicht nur das, was du malst oder schreibst. Sie ist mal lauter, mal leiser. Manchmal wütet sie wie eine Naturgewalt, schäumt über, bringt ihre Umgebung ins Wanken – manchmal ist sie zart, sensibel, leise im Verborgenen. Doch Kreativität versteckt sich überall und in allem: wie du dein Frühstück machst, wie du dich anziehst, wie du dein Zuhause dekorierst, wie du deine Beziehungen führst, dich um dich selbst und andere bemühst oder sogar, wie du ein Problem bei der Arbeit löst. Es gibt KEINE Regeln und vor allem KEINE Bewertungsskala für Kreativität. Kreativität ist nicht messbar – keine „10 von 10 Punkten für die kreativste Porridge Bowl“ oder „100 Kreativitäts-Megawatt pro Idee“. Sie ist so individuell, so wertvoll und so magisch – ganz wie deine Fingerabdrücke.

Stop overthinking! Geh davon aus, dass du keine weitere Mona Lisa erschaffen musst, um kreativ zu sein. Kreativität kann auch im Chaos eines Abwaschs stecken. Du musst sie nur zulassen. Sei mutig, frech, laut und bunt – denn die Welt wartet nur darauf, deine Version von „WTF KREATIV“ zu erleben!

Los jetzt – Schnapp dir einen Stift, ein Notizbuch oder deine wildesten Träume und leg los. Die Welt braucht deinen Wahnsinn! Immer schön bei dir bleiben – deine kreativen Berater aus Berlin!

 http://www.giudan.de 13.09.2024
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