about going wild

Nachts. Eine menschenleere Straße. Vielleicht hat es geregnet. Der Asphalt glänzt noch, irgendwo zieht Nebel zwischen den Häusern hindurch. Kein Auto. Kein Mensch. Nichts bewegt sich. Alles ist still. Zu still.

Auf der anderen Strassenseite hält eine Leuchtreklame den Moment zusammen. Sie flackert. Sie pumpt Licht in den Schatten, als hätte sie ein schlagendes Herz. Sie ist vollkommen unbeeindruckt von der Spannung, die sie erzeugt. Sie flimmert auf.

Erst nur einmal. Dann wieder. Dieses eigentümliche elektrische Surren, kurz bevor die Buchstaben anspringen. Kaltes Licht fällt auf den Gehweg. Verschwindet. Kommt zurück. Für einen Moment scheint alles möglich.

Vielleicht geht gleich die Welt unter. Vielleicht zieht jemand ein Katana und verhindert das in einem vollkommen unangemessen epischen Kampf. Vielleicht zündet sich einfach jemand eine Zigarette an, zieht den Mantel ein bisschen enger und geht weiter. Vielleicht passiert überhaupt nichts. Oder es klappert von irgendwoher der Deckel einer Mülltonne und eine gestresste Katze kreischt sich erschrocken davon. Das ist das Wunderbare an dieser Szene.

Die Neonröhre will nichts von dir. Sie kennt den Weg nicht. Sie hat keine Antwort und ganz sicher keinen verdammten Sieben-Punkte-Plan für ein besseres Leben.

Sie leuchtet nur auf. Gleichmässig. Absurdes Pink. Chinesische Nudelsuppe.

Und für diesen einen kurzen Moment nimmt sie dich aus dem, was eben noch selbstverständlich war. Aus dem Funktionieren. Dem Weitermachen. Dem Erledigen. Aus diesem erstaunlich effizienten Strudel, in dem Tage, Gedanken und manchmal ganze Teile unseres Lebens verschwinden können, ohne dass wir sie noch wirklich bemerken. Ist heute Donnerstag im Juli oder Dienstag im März – ich weiss es nicht mehr. Macht es einen Unterschied?

Doch die Nudelsuppe weckt mich aus dem Nichts. Nicht gewaltsam. Sie reißt mich nicht heraus. Sie nimmt mich an die Hand. Sie lädt mich ein. Für einen Moment. So einfach. So selbstverständlich. Als wäre diese surrende Reklame so viel mehr als der letzte flimmernde Lebensbeweis in einem längst eingeschlafenen Stück Asphalt. Als wäre die Suppe gerade richtig. Fertig. Für mich. Perfekt temperiert. Sie duftet herrlich. Sie wärmt. Sie durchdringt meinen Körper und belebt mich neu.

So ungefähr verstehen wir ABOUT GOING WILD heute. Eine flackernde Leuchtreklame am Straßenrand. Kein Regelwerk. Nich einmal ein Wegweiser. Nur etwas, das sagt: Schau hin. Hier hin.

Eine Lawine des Wollens

Wer hier landet, ist entweder zufällig gestolpert, absichtlich geflohen oder innerlich auf der Suche nach einem Funken Echtheit. Willkommen in meinem wilden, wackelnden, wunderbaren Versuch, das Leben nicht nur zu verwalten – sondern zu entfalten.

Künstlerisches Grafikdesign mit einem roten Telefonhörer, bunten Schriftzügen und verschiedenen grafischen Elementen, die den Text 'about going wild' und andere Ausdrücke darstellen.

Mein Name ist Giullia – Ich bin Unternehmerin, Kreativberaterin, Papierliebhaberin, Ex-Verantwortliche eines Hotelschiffes und aktuelle Teilzeit-Managerin in eigener Mission. Ich habe Marken gegründet, Blockaden geknackt, Brücken gebaut und ab und zu auch welche angezündet – aus Versehen! 😉 Ich lebe zwischen Konferenzcall und Collage, zwischen Steuerbescheid und Sehnsucht, zwischen „Ich muss das fertig kriegen“ und „Ich will einfach kurz verschwinden.“

Und weißt du was? Auf der Suche nach mehr Meer – habe ich es neulich einfach getan: Ich hab ChatGPT um ein Upgrade gebeten.
Kein neues iPhone. Kein Business-Coach für Mindset-Boost, Struktur oder Feng Shui optimiertes Schlafzimmer. Nö! Ich bat um +5 Glück. +7 Money. +∞ Klarheit. Ein Karma+, das bitte nicht auf meinem Sternzeichen basiert – sondern auf echter Transformation.

Seitdem?

Träume ich echt wilden Scheiss. Ich sehe Zeichen an jeder Bushaltestelle. Und fühle mich, als hätte mein Leben beschlossen, mich nicht mehr nur als Statistin – sondern als Hauptdarstellerin zu behandeln.

„About going wild“ ist keine Heldinnengeschichte. Es ist ein laufendes Protokoll von Höhenflügen, Bauchlandungen und der charmanten Kunst, sich trotzdem weiterzubewegen. Es ist Tagebuch, Bühne, Labor und Revolte.
Jeden Tag ein kleiner Impuls. Eine Mini-Geschichte. Ein Gedanke, der vielleicht auch in deinem Kopf schon mal zart angeklopft hat – und sich hier mit mir und uns entfalten darf! #lawinedeswollens

Grafik mit rotem Hintergrund, darauf steht in großen, weißen Buchstaben: 'EINFACH MAL MACHEN – KAPUTT DENKEN KÖNNEN WIR'S SPÄTER!' Umrandet von pinken Wellenmotiven. Unten steht '#aboutgoingwild'.

Ich schreibe, um mich zu erinnern. Ich teile, damit du dich findest. Ich gehe wild – damit du nicht denkst, du wärst allein mit deinem Chaos.

Du willst wissen, wohin das hier führt? Ich auch. Aber vielleicht ist das der ganze Zauber: Gemeinsam losgehen, ohne dass alles fertig ist. Eine Lawine beginnt mit einem Zittern.

Also los: Lies. Fühl. Wachs mit. Und wenn du magst – trag dich ein, um nichts zu verpassen. Denn manchmal ist die wildeste Idee… genau die richtige.

Du brauchst noch etwas mehr AUA? Dann habe ich hier was für dich! 7 mal ironische Klarheit, zwischen den Zeilen, um die Ecke gedacht. Vielleicht nicht immer lustig, aber mit Wow-Boost! Hier gehts direkt zum Shop –>


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